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07.01.26

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Hochbeet befüllen - so baust du die richtigen Hochbeet Schichten auf

Ein Hochbeet ist wie ein Turbo für dein Gemüse: Es wird schneller warm, ist rückenschonend und liefert bei richtiger Füllung oft deutlich bessere Ernten. Damit das klappt, kommt es auf den Schichtaufbau an. Hier erfährst du, wie du dein Hochbeet befüllen kannst – inklusive Materialliste, Anleitung und Profi-Tipps.

Warum die Hochbeet Schichten so wichtig sind

Beim Hochbeet befüllen sorgen die Hochbeet Schichten dafür, dass Wasser gut abläuft, Luft an die Wurzeln kommt und im Inneren Wärme entsteht. Die unteren, groben Schichten verrotten langsam und bilden ein stabiles Fundament. Oben liegt die nährstoffreiche Schicht, in der deine Pflanzen wachsen.

  • Bessere Drainage (weniger Staunässe, weniger Wurzelfäule)
  • Wärmeeffekt durch Verrottung (früher starten, länger ernten)
  • Nährstoffversorgung durch organisches Material
  • Weniger Unkraut und bequemer gärtnern

Materialliste: Das brauchst du zum Hochbeet befüllen

Je nach Region und Saison kannst du vieles im Garten oder über Grünschnitt anfallen lassen. Grundsätzlich bewährt sich:

  • Grobe Äste & Zweige (Strauchschnitt, Häckselgut)
  • Feineres Schnittgut (Laub, Staudenreste, Rasenschnitt in dünnen Lagen)
  • Reifer Kompost (gern gesiebt)
  • Hochwertige Pflanz- oder Gemüseerde für die obere Schicht
  • Optional: Wühlmausgitter, Unkraut-/Geotextil (nur an den Seiten), Karton ohne Druckfarben

Tipp: Wenn du viel Rasenschnitt verwendest, mische ihn immer mit trockenem Material (Laub/gehäckselte Zweige), damit nichts fault.

Hochbeet Schichten: Der ideale Aufbau (von unten nach oben)

Die genaue Schichthöhe hängt von der Gesamthöhe deines Hochbeets ab. Als Faustregel gilt: Unten grob, nach oben immer feiner und nährstoffreicher.

Hochbeet-Schichten, Bild ©Karibu Holztechnik
  1. 1) Schutz & Drainage: grobe Holzschicht

    Lege unten eine 20–30 cm dicke Schicht aus Ästen, Zweigen oder Häckselgut an. Das sorgt für Luft und Wasserabfluss. Bei Wühlmausgefahr zuerst ein Wühlmausgitter einbauen.

  2. 2) Füllschicht: grobe organische Masse

    Darauf kommt eine 10–20 cm Schicht aus Strauchschnitt, Laub, Staudenresten oder gehäckseltem Material. Trete diese Lage nur leicht an – es soll luftig bleiben.

  3. 3) Nährstoffschicht: halbreifer/reifer Kompost

    Jetzt folgt 10–20 cm Kompost (am besten reif, nicht „heiß“). Diese Schicht versorgt deine Pflanzen langfristig mit Nährstoffen.

  4. 4) Pflanzschicht: hochwertige Erde

    Ganz oben kommt 20–30 cm Gemüse- oder Pflanzerde hinein – je nach dem, was du anbauen möchtest. Diese Schicht ist entscheidend für einen guten Start deiner Pflanzen.

Merksatz: Beim Hochbeet befüllen gilt: unten grob, oben fein. So funktionieren die Hochbeet Schichten optimal.

Schritt-für-Schritt: Hochbeet befüllen in 30–60 Minuten

  1. Untergrund prüfen: Stelle sicher, dass Wasser ablaufen kann (kein komplett dichtes Fundament).
  2. Wühlmausgitter einbauen (wenn nötig) und an den Rändern fixieren.
  3. Grobe Holzschicht einfüllen und grob verteilen.
  4. Organische Füllschicht nachlegen, dabei Material mischen (feucht/trocken).
  5. Kompost verteilen und leicht ebnen.
  6. Erde auffüllen, Oberfläche glattziehen und gut angießen.

Tipp für saubere Kanten: Ein Stück Karton (unbedruckt) an den Seiten kann helfen, dass feines Material nicht in die grobe Schicht rutscht. Kein Plastik nötig.

Wann solltest du ein Hochbeet befüllen?

  • Herbst: Ideal, weil viel Schnittgut anfällt und das Material über Winter absacken kann.
  • Frühjahr: Geht auch – nutze dann möglichst gut abgelagertes Material und reifen Kompost.

Egal wann: Plane ein, dass die Füllung in den ersten Wochen deutlich absackt. Das ist normal.

Hochbeet sackt ab? Das kannst du tun

Durch Verrottung und Setzung verlieren Hochbeete im ersten Jahr oft 10–20 cm Höhe. Das ist kein Problem – du füllst einfach nach.

  • Nachfüllen: oben Erde/Kompost ergänzen, wenn die Oberfläche deutlich absinkt.
  • Mulchen: z. B. mit Rasenschnitt (dünn) oder Stroh – hält Feuchtigkeit und schützt Bodenleben.
  • Gießen mit Gefühl: lieber seltener, dafür durchdringend – so werden alle Schichten gleichmäßig feucht.

Was kannst du nach dem Befüllen direkt pflanzen?

Nach dem Hochbeet befüllen kannst du sofort loslegen. Wichtig ist nur, dass du die Nährstoffstärke beachtest:

Starkzehrer (1. Jahr)

Tomaten, Zucchini, Kürbis, Kohl, Sellerie, Gurken.

Mittelzehrer (2. Jahr)

Möhren, Spinat, Salat, Rote Bete, Fenchel.

Schwachzehrer (3. Jahr)

Kräuter, Erbsen, Bohnen, Feldsalat.

Tipp: Wenn du unsicher bist, starte mit Mischkultur (z. B. Salat + Radieschen + Kräuter) – das klappt fast immer.

Häufige Fehler beim Hochbeet befüllen (und wie du sie vermeidest)

  • Zu viel Rasenschnitt auf einmal: führt zu Fäulnis.
    Lösung: nur dünne Lagen, immer mit trockenem Material mischen.
  • Keine Drainage-Schicht: Staunässe und schlechte Belüftung.
    Lösung: unten immer grobes Material (Äste/Zweige).
  • Frischer Mist/zu heißer Kompost: kann Wurzeln verbrennen.
    Lösung: reifen Kompost verwenden oder gut mit Erde mischen.
  • Zu wenig Erde oben: Pflanzen wurzeln schlecht.
    Lösung: mindestens 20–30 cm Pflanzschicht einplanen.

FAQ: Kurze Antworten rund ums Hochbeet Befüllen

Wie oft musst du ein Hochbeet neu befüllen?

Komplett neu meist nach 4–6 Jahren, je nach Material und Nutzung. Dazwischen reicht regelmäßiges Nachfüllen mit Kompost und Erde.

Brauchst du Vlies im Hochbeet?

Am Boden lieber Wühlmausgitter statt Vlies. An den Seiten kann ein Geotextil sinnvoll sein, damit nichts herausrieselt. Komplett auskleiden ist meist nicht nötig und kann die Belüftung verschlechtern.

Kannst du nur mit Erde befüllen?

Möglich, aber nicht ideal: Du verlierst den Wärme- und Nährstoffeffekt. Mit Hochbeet Schichten nutzt du die Vorteile wirklich aus.

Was kommt ganz unten ins Hochbeet?

Ganz unten gehören Äste, Zweige oder Häckselgut hinein – das ist die wichtigste Drainage- und Belüftungsschicht.

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Tipp: Schütze die Pflanzen in deinem Hochbeet vor ungünstigem Wetter und Schädlingen mit passendem Zubehör wie einer Hochbeetabdeckung und weiterem Beetschutz.

Hinweis: Die genannten Schichtstärken sind Richtwerte. Passe sie an die Höhe deines Hochbeets und dein verfügbares Material an.